Wünschst du dir, dass dein Hund verlässlich und begeistert auf deinen Rückruf reagiert?

Der Rückruf gilt bei vielen Hundehalter:innen als die Königsdisziplin der Erziehung – und das mit gutem Grund.
Denn mal ehrlich: Was bringt es, wenn dein Hund auf „Sitz“ hört, aber im entscheidenden Moment draußen nicht reagiert?

Ein sicherer Rückruf steht für Freiheit, für Sicherheit – und für echte Entspannung im Alltag.

➡️ Ein zuverlässiger Rückruf ist der Schlüssel zu einem entspannten Miteinander.
➡️ Er schützt nicht nur deinen Hund, sondern auch andere – und ermöglicht sichere Leinenfreiheit.
➡️ Er schenkt deinem Hund mehr Bewegungsfreiheit und dir mehr Gelassenheit.

Denkfehler Nr. 1: „Ein Leckerli reicht doch!“

Viele denken: „Ich hab ja was in der Tasche – der kommt schon!“
Aber: Rückruf basiert nicht nur auf Futter.
Es geht um viel mehr – um deine Ausstrahlung, deinen Umgang und die Beziehungsebene zwischen euch.

Die 3 wichtigsten Grundlagen für einen Rückruf, der wirklich funktioniert:
1. Belohnung mit echtem Wert

Ein Keks aus der Jackentasche? Nett – aber vielleicht kein Grund zur Begeisterung.
Wie wäre es stattdessen mit:

  • einem richtig leckeren Jackpot wie Käse, Fleisch oder Leberwurst?

  • einem kurzen Zerrspiel mit dir als Highlight?

  • einem „Okay, weiter geht’s!“-Signal, das deinem Hund erlaubt, wieder loszulaufen?

👉 Die beste Belohnung ist immer die, die deinem Hund in genau diesem Moment am meisten bedeutet.

2. Rückruf heißt: Nur „Komm!“ – nicht mehr

Ein weit verbreiteter Fehler: Der Hund kommt – und wird sofort ins Sitz oder Platz geschickt.
Das schmälert die Motivation.

Mach’s besser:

Belohne ihn ausschließlich fürs Zurückkommen – ohne Zusatzkommandos.

3. Körpersprache: Einladung statt Druck

Viele Hunde werden durch unsere unbewusste Körpersprache abgeschreckt:

  • Direkter Blickkontakt kann als Bedrohung wirken.

  • Vorbeugen bedeutet für Hunde oft Druck.

  • Ausgestreckte Arme können eine Blockade signalisieren.

Gerade sensible Hunde (z. B. viele aus dem Tierschutz oder schüchterne Typen) reagieren darauf mit Unsicherheit.

So geht’s besser:

✅ Bleib locker stehen oder geh seitlich in die Hocke.
✅ Öffne deinen Körper, wirke einladend statt kontrollierend.
✅ Sprich freundlich, in einem motivierenden Tonfall.


Fazit: Rückruf ist Freiheit – für euch beide

Ein Hund, der gerne und sicher zurückkommt, kann:

✅ mehr Freilauf genießen,
✅ sicherer an deiner Seite unterwegs sein,
✅ auch in schwierigen Momenten gut kontrolliert werden.

Und das Beste:
Schon kleine Veränderungen in deinem Verhalten können enorme Wirkung haben!

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